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Gesunderhaltung Ihres Hundes

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Im Idealfall erwerben Sie Ihren Hund bei einem organisierten Züchter, der die ersten Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge bereits durchgeführt hat. Doch auch neue Besitzer eines kleinen Mischlings sollten darauf achten, dass ein Mindestmaß an Vorsorge getroffen wurde. Im eigenen und im Interesse des Tieres!


Entwurmung des Hundes

Im Alter von etwa 2 Wochen werden Hundewelpen erstmalig entwurmt. Je nach Befall wiederholt der Züchter diese Prozedur in etwa 14- tägigem Abstand. Dabei verwendet er ein Wurmmittel, welches für Welpen geeignet ist. Manchmal werden damit nicht alle möglichen Wurmarten abgedeckt. Daher kommt Ihnen als Besitzer spätestens vor der Impfung mit der 12. Woche die Aufgabe zu, die Entwurmung zu wiederholen. Evt. empfiehlt Ihnen der Tierarzt jetzt ein anderes Mittel mit breiterem Wirkungsspektrum.

Die Entwurmungen müssen im Laufe des Lebens oft wiederholt werden, wobei man nicht blindlings dem Schema auf der Packungsbeilage folgen muss. Hunde, die z.B. häufig Mäuse ausgraben und verspeisen oder anderweitig Kontakt zu Parasitenträgern haben, müssen öfter entwurmt werden. Hunde, die vorwiegend im Haus gehalten werden und selten Kontakt zu anderen Tieren bzw. deren Auscheidungen haben, benötigen keine Entwurmung nach "Schema F". Hier ist es besser, durch eine Kotprobe erst einmal abklären zu lassen, ob überhaupt Wurmbefall vorliegt und erst dann zur Entwurmung zu schreiten. Inzwischen gibt es übrigens auch naturheilkundliche Möglichkeiten der Entwurmung, die den Organismus weniger belasten als die üblichen Wurmmittel.


Impfungen bei Hunden

Im Alter von 7/8 Wochen (je nach individuellem Impfschema) erhalten die Welpen ihre erste Grundimmunisierung gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose und Hepatitis. Mit 12 Wochen wird diese Impfung wiederholt und durch Tollwut ergänzt. Die Meinungen über weitere Wiederholungen im Abstand von einigen Wochen gehen unter den Tierärzten weit auseinander, da Impfungen natürlich auch immer belastend für den Organismus sind.

Neben den oben genannten Erkrankungen kann man seinen Hund auch gegen Borreliose, Herpes und Zwingerhusten impfen lassen. Darüber sollte grundsätzlich die individuelle Gefahrensituation entscheiden. Unerwünschte Impffolgen und Nebenwirkungen können nie ausgeschlossen werden. Daher sollten grundsätzlich nur die Impfungen vorgenommen werden, die nach Einschätzung des Tierarztes unbedingt notwendig sind. Dabei wird er sich u. a. nach der Seuchensituation in Ihrer Wohnregion richten. Ferner spielt eine Rolle, ob Sie mit dem Hund regelmäßig Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen besuchen oder mit ihm verreisen.

Wer sich mit dem Für und Wider von Impfungen beschäftigen möchte, sollte die Webseite http://www.haustierimpfung.de besuchen.

In welchem Abstand die Wiederholungsimpfungen angeraten sind, hängt i. d. R. von der Zulassung des jeweiligen Impfstoffes ab. Bitte fragen Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens. Der VDH empfiehlt in einem Artikel folgendes Impfschema für Hunde. Darin kommt zum Ausdruck, dass letztendlich die individuelle Situation über den Impfplan, insbesondere über die Widerholungsimpfungen, entscheidet. Zum VDH-Artikel »

Grundimmunisierung für Welpen und Junghunde

8te Lebenswoche
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose

12te Lebenswoche
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

16te Lebenswoche
Staupe, HCC, Parvovirose, Tollwut

15ter Lebensmonat
Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose, Tollwut

Wiederholungsimpfungen

Leptospirose: jährliche Wiederholungsimpfungen (in Endemiegebieten häufiger)

HCC, Parvovirose, Staupe: Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in drei-jährigem Rhythmus sind ausreichend.

Tollwut: In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung vom 20.12.2005 die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.

Editiert am 12.10.2010

Trotz gewissenhafter Recherchen übernehmen wir keine Garantie für Aktualität und fachliche Richtigkeit der Informationen.


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